
»Stellen Sie die Verbindung mit dem Schiff her«, befahl Wharton.
Funker Marshall nickte und begann an der Einstellung zu hantieren. Nach kurzer Zeit blickte er auf und sagte: »Ich kann sie nicht dazu bringen, mir den Empfang zu bestätigen, Sir.«
»Schon gut. Sie werden uns zuhören, lassen Sie das meine Sorge sein. Breckenridge, Sie kennen sich besser mit diesem Dialekt aus als ich. Nehmen Sie das Mikrophon und sagen Sie ihnen, daß sie verbotenen Boden betreten und daß sie genau drei Stunden Zeit haben, den Planeten zu verlassen. Weigern Sie sich, so müssen wir ihre Landung als einen kriegerischen Akt betrachten.«
Breckenridge nickte und begann zu sprechen. Wharton war in der Lage, das meiste zu verstehen. Er beherrschte natürlich die Grundzüge der Fawdsprache, da sie eine der fünf großen Sprachstämme der Milchstraße war, und die Halivanusprache unterschied sich nur geringfügig von ihr.
Nachdem Breckenridge geendet hatte, herrschte lange Stille.
»Wiederholen Sie den Befehl«, sagte Wharton.
Breckenridge schickte das Ultimatum zum zweitenmal in den Äther hinaus. Wieder antwortete ihm Schweigen. Fast zwei Minuten vergingen. Wharton wollte gerade den Befehl geben, die Meldung noch einmal zu wiederholen, als der Lautsprecher zum Leben erwachte. Eine rauhe Stimme sagte: »Eritomor…«
Es war das Fawdwort für Erdenbewohner. Kurz darauf kamen andere, langsam gesprochene Worte, und Whartons Miene wurde hart. Der Halivanusprecher erklärte, daß er keinen Grund sähe, den Planeten zu verlassen, da die Freie Welt von Halivanu die Erdansprüche auf diese unbewohnte Welt nicht anerkenne. Sie hätten jedoch nicht die Absicht, ihrerseits Ansprüche geltend zu machen, sondern wünschten nur, während der Dauer von neun bis zehn Tagen gewisse Sonnenbeobachtungen anzustellen. Danach wären sie bereit, den Planeten zu verlassen.
